Mein erstes Halbjahr als Bloggerin

Am 03.01.2016 ging mein erster Blogbeitrag online. Wow, wie die Zeit vergeht. Im Januar bin ich noch sehr unbedarft ins Bloggerleben gestartet, jetzt kann ich bereits auf ein Halbjahr zurückblicken. Gerne möchte ich euch meine Erfahrungen, meine Eindrücke, meine Gedanke mitteilen und berichten wie es weitergeht.

6 Monate oder 4368 Stunden oder 262080 Minuten ist sicher noch kein grosser Zeitraum, um von Erfahrungen zu sprechen. Ich bin da natürlich noch in den Kinderschuhen. Aber auch Kinder laufen und machen mit jedem Schritt ihre Erfahrungen und sammeln Eindrücke.

GedankenFolgende Fragen habe ich mir selber gestellt:

  • Würdest du nochmals anfangen mit dem bloggen?
  • Welche positiven Erfahrungen hast du beim bloggen gemacht?
  • Bist du zufrieden mit der Anzahl und dem Inhalt deiner Berichte?
  • Wie gut bist du organisiert? Planst du deine Beiträge?
  • Was oder wer hat dich besonders gefreut?
  • Was oder wer hat dir geholfen?
  • Was bringt die Zukunft?

 

Würdest du nochmals anfangen mit dem bloggen?

Ich kann diese Frage mit einem deutlichen JA beantworten. Natürlich gab es auch immer einmal wieder Zweifel «warum machst du das? Was bringt es dir? Und willst du nicht lieber aufhören? »

Das bloggen ist bereits ein fester Bestandteil von meinem Leben. Wenn ich etwas unternehme, dann sehe ich die Welt in einem neuen Fokus. Könnte aus diesem Erlebnis ein Beitrag für meinen Blog werden? Ich bin dadurch viel achtsamer geworden und nehme auch viele Kleinigkeiten wahr, die mir früher entgangen sind. Es ist auch besonders schön, wenn ich via Blog auf das Halbjahr zurückblicken kann. Mir war vorher nicht bewusst, dass so viele schöne Dinge im Leben passieren, dass ich so viele Unternehmungen mache. Ich halte somit einen Teil von meinem Leben fest und kann zurückblicken. Ich denke, dass dies mit der Zeit noch viel spannender wird, so grösser der Zeitraum ist.

Bloggen kostet aber auch Zeit, da muss man sich nichts vormachen. Anfänglich habe ich noch gedacht, das kann nicht so aufwendig sein, mal ein paar Fotos ins Internet stellen und einige Zeilen dazu schreiben. Das ist es aber nicht, es braucht Zeit, manchmal auch Geduld, weil vielleicht die liebe Technik nicht so will ich oder die Gedanken abschweifen. Neben einem Vollzeitjob ich viel Motivation und Engagement gefragt.

Welche positiven Erfahrungen hast du beim bloggen gemacht?

Ich habe sehr viel Neues gelernt. Ich habe verschiedene Funktionen im WordPress kennengelernt, meistens learning by doining. Ich bin auch der Meinung, dass meine Berichte besser geworden sind, dass ich eine grössere Schreibsicherheit erlangt habe. Themes und Plugins waren für mich Fremdwörter, jetzt bin ich einen Schritt weiter und da viele Plugins auf Englisch sind, übt dies natürlich auch meine Sprachkompetenz. Viel über Organisation und Zeitmanagement habe ich gelernt, ein ganz wichtiger Punkt, wenn man egelmässig einen Bericht schreiben möchte.

Bist du zufrieden mit der Anzahl und dem Inhalt deiner Berichte?

Für einen Anfänger oder einen Blogger in Kinderschuhen bin ich zufrieden. Ich bin aber auch sehr bewusst, dass ich mich nicht mit Bloggern vergleichen kann, die schon über eine jahrelange Erfahrung verfügen. Meine Inhalte spiegeln meine Art zu leben wieder, wenn ich sie lesen, dann sehe ich mich. Ich glaube, dass dies einer der wichtigsten Faktoren ist. Insgesamt habe ich 65 Beiträge geschrieben, dass ist der 66. Es ging sicher immer ein Bericht pro Woche online, manchmal auch mehrere pro Woche. Am besten sind die DIY Beiträge angekommen oder Berichte, die ich auf anderen Blogs verlinkt habe.

unterwegs

Meine 5 Spitzenreiten sind per heutigem Datum:

Sei mutig, du bist es wert

Stolpersteine

Mainau im Frühling

Sonntagszauber in der Flauderei

50 ist doch noch kein Alter, oder?

Wie gut bist du organisiert? Planst du deine Beiträge?

Ich würde sorgen im Bereich Organisation habe ich noch sehr viel Luft nach oben, ich nehme mir immer wieder vor, eine gezielte Planung zu machen. Aber wenn ich ehrlich bin dann kommen die meisten Beiträge mir entgegengeflogen. Ein plötzlicher Gedanke, ein Ausflug, eine Begegnung oder einen Beitrag den ich gelesen habe, sind häufig der auslösen einen Beitrag zu schreiben. Auch dieser Bericht ich so entstanden, es kam mir heute Vormittag in den Sinn, dass jetzt schon ein 1/2 Jahr vergangen ist, warum nicht darüberschreiben?

Was oder wer hat dich besonders gefreut?

Im März habe ich Google Analytik installiert und ich war total überrascht, dass meine Beiträge wirklich gelesen werden, dass es Menschen gibt, die sich für meine Berichte interessieren. Es ist für mich jedes Mal wieder spannend, wenn ich die Statistik anschaue. Leider kommen so keine Kommentare, dass irritiert mich immer noch. Aber vielleicht braucht dies auch Zeit und Geduld, mal schauen, wie sich dies entwickeln wird.

Was oder wer hat dir geholfen?

Als erstes muss ich da natürlich meinen Herzallerliebsten einen grossen Dank und einen innigen Kuss geben. Er war es, der mich überhaupt auf die Idee gebracht hat, er hat bereits im 2015 den Namen Tuedelkram registrieren lassen. Es ist wunderschön einen Menschen an der Seite zu haben, der einen ermutigt und an einen glaubt. Er gibt mir auch immer mal wieder ein kritisches Feedback, das unterstützt und bringt mich weiter.Mit Liebe Gemacht

Verschiedene Blogs habe mich inspiriert und auch bei mir für neue Ideen gesorgt:

http://soulsistermeetsfriends.com/

http://life40up.de/

https://www.princess.ch/blog/

https://www.youtube.com/user/ellathebeex

http://www.waseigenes.com/

Verschiedene Blogs haben mir fachliche Inputs gegeben:

http://www.blogaufbau.de/

http://floralheart.de/

http://www.blogchicks.de/

Diese Woche habe ich erstmals an einem Online Seminar zum Thema bloggen teilgenommen, Jennifer von Blogger at work hat es gehalten. Das war mein erster wirklicher (soweit man online über wirklich kennenlernen reden kann) Kontakt mit anderen Bloggern. Spannend und auch bestätigend. Vielen Dank.

Was bringt die Zukunft?

  • meine Zielgruppe besser umschreiben
  • mehr über die Ostschweiz und Schweiz allgemein berichten
  • an einem Blogevent oder Bloggertreffen teilnehmen
  • Gedanken und Geschichten ausbauen, um meine Schreibqualität zu verbessern
  • ein Logo entwerfen
  • die Über Mich Seite verbessern
  • mich besser vernetzten
  • und weiterhin Freude am bloggen haben

Das war nun aber ein sehr langer Beitrag, aber es tat auch gut, sich zu hinterfragen und den Blick auf die Zukunft zu lenken. Ich möchte weiterhin dabeibleiben und auch im Januar 2017 einen Jahresrückblick verfassen.

Bist du auch ein Bloggerneuling? Mich würde interessieren, wie es dir geht? Wenn du Lust hast, dann nehme doch meine Fragen einfach als Anregung, um selber einen Beitrag zu schreiben. Ich würde mich über einen Kommentar mit Link sehr freuen.

Alles Liebe eure

Heigo

2 thoughts on “Mein erstes Halbjahr als Bloggerin

  1. Liebe Heiko! Ich freue mich sehr das ich über deinen Blog gestolpert bin….Über einen Kommentar von dir bei texterella. Ich finde es super wie du über dein leben schreibst uns uns teilhaben lässt….Ich liebe auch deine Fotos….Nur weiter so….Ich folge dir sehr gerne ! Liebe grüße helene

  2. Liebe Helene
    Das freut mich aber sehr, stolpern kann im Leben manchmal auch Überraschungen mit sich bringen. Würde mich freuen, wenn du wieder vorbeischaust.
    Alles liebe
    Heigo

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