Farben, Formen und ein hyggeliges Treffen mit Döschwoliebhabern

In unseren Dänemarkferien verbrachten wir einen Tag auf der Insel Fanø. Zuerst bewunderten wir das Farbemeer, dass sich am Himmel abspielte. Viele farbige Drachen waren am Himmel zu sehen, war doch ein Treffen für Drachenfans auf der Insel. Alle möglichen Formen und Figuren bewegten und tanzten im Wind. Berauscht von den Farben und der Formenvielfalt fuhren wir weiter. Eigentlich auf der Suche nach einem Geldautomaten.

Mein Herzallerliebster meinte dann: „komm wir fahren mal rechts herum und schauen wohin der Weg führt“. Der Vorteil an einer Insel ist es, dass man sich nicht verfahren kann, irgendwann kommt man immer wieder an seinen Ausgangspunkt zurück. Wir fuhren also rechts und es kam lange, lange, lange nichts. Es war wie eine Fahrt ins Niemandsland und wir waren eigentlich schon drauf und dran umzudrehen, da kamen uns zwei Döschwos entgegen. Wir beide, wie aus der Pistole geschossen:“Döschwo….“. Kaum denkt man, da kommt nichts mehr und dann beregnet man dem Lieblingsgefährt von meinem Herzallerliebsten. Mitten in der Pampa. Wir fuhren noch ein Stück weiter und dann nach dem Ende vom Niemandsland ist das erste, was wir sehen eine grosse Döschwofigur in einem Garten. Gleich mal links anhalten und ich sage euch, es ist kaum zu glauben, direkt beim Parkplatz gab es einen Geldautomaten.

Mein Herzallerliebster hatte aber anfänglich nur Augen für die Döschwofigur und wollte natürlich mit seinem Pink-Döschwo-Model ein Foto machen. Wir entdeckten, dann noch ein Schild, dass an diesem Wochenende ein Treffen von Döschwoliebhabern stattfindet. Ist das die Möglichkeit, da denkt man, dass nichts mehr passiert und dann sowas.

Nach dem obligatorischen Döschwobild haben wir noch eine kleine Runde durchs Dorf gedreht, wunderschön. So verschlafen und friedlich, wie ein Stück Bullerbü im echten Leben.

Auf der Rückfahrt hielten wir noch bei einem Familienrestaurant zum Nachtessen und ob ihr es glaubt oder nicht, wir trafen die Döschwofahrer und kamen gleich ins Gespräch. Es war einfach wunderbar spontan und wir schwatzten über dies und jenes, obwohl wir uns gar nicht richtig kannten. Zum Abschluss wurden wir noch zu einem Kaffee bei ihnen eingeladen. Es war ein besonders Erlebnis und wir hatten alle soviel Freude an der spontanen und unverhofften Begegnung. Die Männer sprachen natürlich über Döschwos und ähnliche Geschichten für Jungs.

Es war unkompliziert, gastfreundlich und sehr herzlich. Wir fühlten uns wohl und ein Stückweit miteinander verbunden. Ich würde sagen, es war so richtig hyggelig mit Kaffee und feinen selbstgemachten Keksen (schmeckten fast wie deutsche Spekulatius). Zum Abschied gab es noch vom Hausherren selbstgemachtes Schwarzbrot (lecker) und eine Döschwo-Tasse für meinen Herzallerliebsten.

Manchmal denkt man die Welt hört auf und plötzlich trifft man liebe Menschen und geniesst eine kurze und freudige Zeit miteinander. Man kennt sich nicht, aber auf irgendeine Weise fühlt man sich verbunden. Einen herzlichen Dank.

Es hyggeliges Grüsssli

eure Heigo

Die Rückfahrt mit der Fähre war gesprägt von einem romatischen Sonnenuntergang. Das Leben hat soviele Glücksmomente für uns parat, einfach schön.

Ich verlinke meinen Beitrag  bei Sonntagsglück von Soulisters meet friend. Hier findet ihr noch mehr bezaubernde oder verzauberte Glückmomente, schaut doch mal vorbei

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