Arbeitsplatz für mehr Kreativität und freie Gedanken

Kennt ihr das auch, plötzlich bilden sich wie von Zauberhand irgendwelche Stapel auf dem Schreibtisch, da steht noch eine alte Kaffeetasse, die den Weg nicht alleine in den Geschirrspüler gefunden hat oder die Schnipsel der letzten Bastelaktion liegen faul auf der Tischplatte.

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Naja, vielleicht gibt es auch gute Ordnungsgeister, die immer alles gleich wegräumen, die regelmässig ausmisten und keine Papierstapelsammler sind, dann herzliche Glückwunsch. Mir fällt das schwer, ich muss wirklich konsequent dabei bleiben, damit sich mein Chaos nicht ausbreitet. Und wenn ich dann, ein wenig auf den verschiedenen Blogs hin und her springe, dann werden Bilder von Arbeitsplätzen gezeigt, davon kann ich nur träumen. Wo lasst ihr denn all eure Dokumente und Papiere?

Am letzten Freitag habe ich einen Bericht auf dem Blog „vom Schreiben leben“ gelesen, der heisst: Warum dein Arbeitsplatz deine Kreativität hemmt. Dieser Bericht aber auch der Bericht vom Blog eclectic hamilton „Vom Moodboard zum Mood-Table und die lieben Überschriften“ haben mich überzeugt, ich muss etwas ändern.

Somit bin ich am Freitagabend noch an das Projekt Schreibtisch oder Arbeitsplatz rangegangen und habe fleissig ausgemistet und weggeworfen. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn alles seinen Platz hat, dann bleibt es nicht liegen oder wird von der einen zur anderen Ecke geschoben. Eine schöne Atmosphäre oder eine veränderte Sichtweise gibt nicht nur äusserlichen Freiraum, sondern auch gedanklichen Freiraum. Meine Blicke bleiben nicht am Chaos hängen, meine Gedanken drehen sich nicht im Kreise und meine innere Stimme sagt nicht ständig: „du solltest noch oder willst du nicht erst einmal Ordnung schaffen?“ Ich empfinde es dann immer wie Arbeiten mit angezogener Handbremse.

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Wenn der Blick auf Schönes trifft, dann kann auch die Phantasie frei leben und neue kreative Gedanken fassen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wie ist das bei euch? Auch lieber der Chaostyp oder der Arbeitsplattenfrei-Arbeiter?

Wie bin ich vorgegangen?

Als erstes habe ich Ordner, die ich nicht täglich oder sehr, sehr selten brauche in einen Schrank versorgt, dabei musste ich mich natürlich auch schon von älteren Dingen und Papieren im Schrank verabschieden.

Dann habe ich mir überlegt, wie kann ich Stifte, Notizbücher, Schreibblöcke, Postkarten und und und am besten versorgen (alles muss sein Platz haben), ich habe dann wirklich ausgeräumt und umgeräumt, so dass wirklich nur noch sehr wenig auf dem Tisch liegt.

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Es war mir aber auch wichtig, dass persönliche Dinge, schöne Utensilien und Erinnerungen sichtbar sind, damit mein Auge und meine Gedanken sich an ihnen freuen können. Dies ist z.B. das Hausnummerschild von meinem Elternhaus oder zwei Verse die mich immer wieder ermutigen.

Für Grusskarten, Verse, Worte und natürlich auch Fotos habe ich mir drei kleine Pinnwände gebastelt.

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Ich bin froh, habe ich diesen Schritt gemacht und freue mich seit ein paar Tagen an einem sauberen und ordentlichen Schreibplatz. Einem Ort an dem ich jetzt gerne bin und mich wohlfühle, indem mich schöne Dinge umgeben und meiner Kreativität und meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Die Chaoswichtel und Unordnungsstifter möchte ich für immer von diesem Tisch verbannen, denn ihr seid jetzt in meiner Arbeitswelt nicht mehr willkommen.

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Wie ist es bei euch? Und gefällt euch meine kleine Arbeitsecke?

Ich grüsse

Euch herzlich Heigo

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